Have courage and be kind! – Cinderella

Wie viele Verfilmungen des beliebten Märchens aus der Gebrüder Grimm-Sammlung gab es bis jetzt? Laut Wikipedia – 28, wenn man die zahlreichen Interpretationen à la „Pretty Woman“ nicht dazu zählt. Der allergrößte Hit ist ein tschechischer Weihnachtsklassiker “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” (Tři oříšky pro Popelku, Václav Vorlíček, 1973). Brauchte die Welt noch eine weitere Version des liebenswerten, verwaisten Mädchens, dass auf eine sehr konventionelle Art plötzlich glücklich und reich wurde? Ja, wie die neue Cinderella-Verfilmung zeigt, sie braucht es. Woran liegt es?

Erstens, am Regisseur – dem Multitalent Kenneth Branagh. Fünf Mal wurde er für den Academy Award nominiert – je einmal als bester Hauptdarsteller, Nebendarsteller, Drehbuchautor, Regisseur sowie für den besten Kurzfilm. Branagh ist damit bislang der einzige Künstler, der in fünf verschiedenen Kategorien im Rennen für die höchste Auszeichnung der Filmwelt lag. Er gilt auch als großer Shakespeare-Interpret. Bestimmt eine gute Voraussetzung, einer verstaubten Geschichte ein neues Leben zu verpassen und sie mit Tiefgründigkeit zu versehen! Der inzwischen geadelte Brite erzählt die Cinderella-Story in Dialogen, die an höfische Kultur aus Shakespeare-Zeiten erinnern und oft die Gestalt des klassisch-britischen Zeitgeistes verbreiten.

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Zweitens, am durchgedachten Casting. Die zwei Hauptrollen spielen noch relativ unbekannte Schauspieler (Lily James, bekannt als Lady Rose aus „Downton Abbey“ und Richard Madden aus “Game of Thrones”).  Als prominente Besetzung ist Drew Barrymore für „A Cinderella Story“(1998) eher zum Verhängnis geworden als sie das Aschenputtel in der Postrenaissance-Zeit spielte – zu viel Aufklärung und Feminismus wurde schon allein durch ihren dominanten Part  in die simple Geschichte hineininterpretiert. Der Film lief nicht schlecht, geriet aber schnell in Vergessenheit.

Alles, was  Aschenbrödel Ella in “Cinderella” tun musste, war um die Wette zu strahlen, in allen Kostümen hübsch und würdevoll auszusehen, überzeugend nach der Muttermaxime zu handeln – mit Mut und Freundlichkeit alle Situationen im Leben meistern. Das gelingt Lily James perfekt. Alles, was von Prinz Kit Charming erwartet wird, ist diese bezaubernde Existenz ins Herz zu schliessen und seine Liebe dem König und  Hof gegenüber zu verteidigen. Auch das gelingt Richard Madden reibungslos,.

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Was jedoch an dieser Verfilmung so reizend erscheint, sind seine zwei Nebendarstellerinnen – Cate Blanchett (die böse Stiefmutter) und Helena Bonham Carter (die gute Fee). Mit ihren Posen, ihrer Manierlichkeit und gehässigem Lachen macht Blanchett den Hauptunterschied zwischen dem Leben als Schein (in der Hoffnung auf Macht und Einfluss), was seit ihrem Einzug in die Patchworkfamilie herrscht, und dem Leben als Sein (in der Hoffnung auf Glück und Rechtschaffenheit), was die Seele des Hauses ausmachte als die Mutter noch lebte, deutlich.  Vermutlich zum ersten Mal erfahren wir, wieso die intrigante Stiefmutter so geworden sei wie sie ist, und wieso sie das tut, was sie tut. Eine kleine Sensation, grandios, wie gewohnt, gemeistert von Cate Blanchett: Sie hat einen Schicksalsschlag erlebt, ist sich der Unzulänglichkeiten ihrer Töchter bewusst, eifersüchtig auf Cinderellas Jugend und Schönheit und von Existenzängsten geplagt. Nachvollziehbar!

Überhaupt wird im neuen Film der Entfaltung der menschlichen Charaktere wesentlich mehr Raum zugestanden. Der Vater (Ben Chaplin) wird nicht einfach von heute auf morgen böse. In der Hoffnung auf einen neuen Anfang heiratet er diese durchaus attraktive und elegante Frau mit puppenhaften Töchtern. Doch die „Ersatz-Schönheit“ und mit Opulenz aufgefüllte Leere hat eher etwas mit Präsentation  als mit wahren Werten zu tun. Er versteht es bald selbst, doch leider zu spät. Zu seiner Tochter bleibt er stets nett und fürsorglich. Verständlich! Der Königsberater, welcher den Staatsapparat repräsentiert, hervorragend, wie gewohnt, vom Stellan Skarsgärd gespielt, erklärt dem Prinzen, dass die Heirat mit Mädchen aus dem Volk keine Armeen und volle Staatskassen mit sich bringt. Plausibel!

Die klassischen Märchen bemühen sich nie um die Hintergrund-informationen. Die Umstände und Charaktere sind so wie sie sind, die Helden müssen da einfach durch. Der Film dagegen erlaubt sich ein wenig Logik und Psychoanalyse. Nicht zu viel, nicht zu wenig, genau die richtige Dosierung, um das Unerklärliche zu erläutern. Jeder hat einen Anspruch auf eigene Sicht der Dinge. Ein ziemlich moderner Ansatz!

Absolut zeitgemäss wirkt die gute, dabei tollpatschige, übergeschnappte und selbstironische Fee, vergnüglich gespielt von Helena Bonham Carter. Die Verwandlungsszene, in welcher sie die Kutsche mit der ganzen Ausstattung, das blaue Ballkleid und die Schuhe mit der herrlichen anspielungsreichen Bemerkung – sie sei „good at shoes“- herzaubert,  gehört zu den amüsantesten im Film.  So viel Witz, gepaart mit so viel Magie, verströmen eifach Harmonie und bezeugen das Können aller Beteiligten.

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Drittens, an den visuellen Effekten und prächtigen Kostümen. Die neuste Produktion aus dem Hause Disney ist vor allem ein Spektakel für die Augen. Die Produktionskosten betrugen 90 Millionen Euro. Die ganze  Disney-Maschinerie (inkl. Marketing) hat auf Hochtouren gearbeitet. Für das Kostümdesign wurde die dreifache Oskar-Preisträgerin Sandy Powell engagiert (“Shakespeare in Love“, “Gangs of New York“, “The Young Victoria“, „Aviator“, „Carol“).

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Ausladende Ballkleider, traumhafte Farben und Lichtinstallationen, unzählige Lagen von Seide und Tüll haben zum Erfolg des Filmes viel beigetragen. Neun Monate lang haben Powell und ihr Team das Design des blauen Ballkleids entwickelt, das am Ende aus 90m Stoff bestand, mit insgesamt 10.000 kleinen Swarovski-Kristallen, die Nähte sind mehr als fünf Kilometer lang. Dennoch war das Kleid so leicht, dass es in der Luft schweben könnte. Das überdimensionale Wolkenkleid der Guten Fee war mit kleinen LED-Lämpchen übersät, man musste es anknipsen, damit es leuchtete. Die Schuhe zu den kontrastreichen Stiefmutter-Ensembles hat allesamt Salvatore Ferragamo designt.

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Zur Produktion eines glitzernden Kristallschuhs musste eine spezielle Maschine hergestellt werden. Er kommt im Film zum Einsatz, wenn Stiefmutter, Prinz oder Cinderella ihn in den Händen halten. Das einzige Problem: weil Kristall natürlich nicht im Geringsten nachgibt, konnte Lily James diesen Schuh niemals wirklich anziehen. Und da brauchte man dann doch noch die Hilfe des Computers: aus Lederschuhen mit den Proportionen der Kristallschuhe zauberten visuelle Effekte den Glitzerschuh. Parallel zu der Filmpremiere waren die anderen Designer (Jimmy Choo,  Manolo Blahnik, Charlotte Olympia) mit Cinderella-Schuh-Entwürfen fertig,  alle tragbar, doch ohne Einmischung der Guten kaum zu erwerben. 

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Viertens, am Humor und am Witz, der viele narrativen Stellen erfrischt und die alte  Geschichte so lebendig und modern macht. Die klassischen Märchen sind normalerweise ernst, ab und zu auch komisch, weil die Situationen so undenkbar erscheinen. Doch mit Witz oder Ironie haben sie selten etwas gemein. Gerade ohne diese Komponenten wäre der Film öde. Die Zuschauer sind heute kaum bereit, einen komplett humorlosen Film zu ertragen. Deshalb gibt es keine Tragödien mehr ohne Komik, genau so wie Märchen ohne Witz. Einzig werden noch die Mythen und Sagen mit der heroischen Tradition verbunden und kommen noch ohne Humor aus (z.B.  „Exodus: Gods and Kings“, 2014).

Konklusion: Das neu inszenierte Aschenbrödel-Märchen mit Übermass an Herz, Esprit und Charme spricht Menschen jeden Alters an und entzückt mit einer wohldosierten Mischung aus Kitsch, Magie, Humor und dem respektvollen Umgang mit den guten alten Werten. In diesem Sinne verströmt der Film eine subtile Botschaft an alle Paris-Hilton-Klone dieser Welt, Dschungelköniginnen, Bacheloretten, Shopping Queens, Superstars und Next-Top-Models  – mit Anstand, Güte und Prinzipien kommt man besser durch’s Leben als mit Intrigen, Herumgezicke und Selbstverleumdung. Wir sind uns es wert, das Wichtige und das Richtige im Leben nicht aus den Augen zu verlieren! Fröhlich mutet das unvermeidbare Happy-End an – alles wird gut, Mädels!

Prescription for: love, magic, sense of decency, courage, blended family issue, dreams, inspiration and hope, responsibility and  personal qualities.

Listen to: Cinderella Soundtrack  from Patrick Doyle

Cinderella, USA 2015, 105 min., directed by Kenneth Branagh, with Lily Jemes, Cate Blanchett, Helena Bonham Carter, Richard Madden, Stellan Skargärd, Derek Jacobi, Ben Chapin, Hayley Atwell

Madonna – Nothing is indestructible

Madonna

Lange habe ich mit meinen Engelchen und Teufelchen gekämpft und nun doch, ich muss es loswerden. Es geht um das neue Madonna Album „Rebel Heart“ oder besser um die ganze Situation rund um einen etwas missglückten Album-Start.

Eine Künstlerin wie Madonna mag man oder man mag sie nicht. Es gibt wohl nichts dazwischen. Ich habe ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel und als Jugendlicher – als es noch schwarzglänzende Vinyl-Platten in 33‘‘ und 45‘‘ gab (am Plattenspieler musste man den Geschwindigkeitshebel betätigen) – kaufte ich mir die Maxi von „Like a Prayer“. Ein grossartiger Song! Es gab drei Versionen dieser Maxi-Single. Immer dieselbe skizierte Madonnen-Figur vorne drauf, jedoch einmal mit einem blauen, einem gelben und weissen Hintergrund. Ich musste natürlich alle haben. Ich denke, es war einer meiner ersten Maxi-Käufe. (FYI für die jüngeren Leser. Maxi-Singles waren Platten mit unendlich in die Länge gezogenen Versionen des ursprünglichen Songs drauf, meistens Disco-Versionen oder sogenannte Extended-Remixes. Mischwerke von angesagten DJs kamen erst später auf die Tonträger. “Normale“ Singles hingegen spielten auf der A-Seite nur einen Song ab – Radio-Version – und auf der B-Seite gab es meist einen unveröffentlichten B-Track – oft schlecht – oder eine instrumentale Version des originalen Songs)

Zurück zu Madonna. Und ja, ich mag Madonna. Sie hat ab 1983 grossartige Musik veröffentlicht und ist seitdem aus dem Musik-Olymp nicht mehr wegzudenken. Sie räkelte sich im Hochzeitskleid als „Toy Boy“- Girl durch die sinkende Stadt Venedig, tanzte zwei Jahre später mit einer blonden Kurzhaarfrisur in Lederjacke durch Brooklyn, suchte danach verzweifelt nach Susanne und legte einen divenhaften Auftritt mit Mafiajäger Dick Tracy hin. Bei der „Blond Ambition Tour“ brachte sie als wohl erste Künstlerin eine Masturbationsszene auf die Bühne und knutschte mit Vanilla-Ice Ice Baby nackt in einem Erwachsenen-Bildband rum. Dort hat das mit den Zungenküssen wohl angefangen. Weitere geküsste sind Britney, Christina und gerade vor kurzem der amerikanische Rapper Drake. Googelt doch mal „Madonna kissing“! Zudem verärgerte sie als gläubige Katholikin immer wieder die Kirche. Chapeau!

Die „Rebel Heart“ Situation fing kurz vor Weihnachten 2014 an. Das damals noch unbenannte 13te Studio Album wurde auf März 2015 angekündigt. Ein Augenzwinkern später leakten auch schon die ersten Songs ins Internet. Madonna reagierte auf Instagram und Facebook sichtlich sauer über die Situation und bat die Fans darum, die Tracks nicht zu hören, da es sich um gestohlene, unfertige Demo-Songs handeln würde. Es gab später sogar eine Gerichtsverhandlung,  jedoch vermute ich eine geschickte PR-Strategie dahinter, tauchten doch plötzlich immer mehr Songs auf. Und mit mehr Songs meine ich mehr als 30 Tracks! Dass ein Song leakt ist heutzutage ja schon fast werbetechnischer Alltag, in diesem Ausmass kann man dies jedoch als etwas zu viel des Guten bezeichnen. Reaktion auf das Leaking war, dass Künstlerin und Management entschieden, am 20. Dezember 6 Tracks des finalen Albums zu veröffentlichen. Medien lästerten erst, danach kehrten sie ihre Meinung und sprachen lobend von einem „Beyoncé-Moment“. (Ein Beyoncé-Moment ist, wenn ein Künstler aus heiterem Himmel, also ganz überraschend ein komplettes Album auf iTunes veröffentlicht und dies ohne Ankündigung und Promo-Kiste. Die Göttergattin von Jay-Z raste dadurch im Dezember 2013 mit dem Album „Beyoncé“ die Charts hoch und überraschte alle) Madonnas Aktion hingegen wirkte – wenigstens meiner Meinung nach – etwas hilflos und schlecht kopiert. Selbstverständlich bin ich Madonnas Bitte nicht gefolgt und habe mir sämtliche vorab geleakten  Demo-Songs reingezogen. Ich freute mich aufs neue Album, denn was ich dort zu hören bekam, schmeckte nach mehr. Aus Loyalität zur Künstlerin setzte ich eine Vorbestellung des Albums auf und bekam dann vorab die erwähnten ersten 6 „offiziellen“ Songs, welche auch die ersten beiden Singles „Living for Love“ und „Ghost Town“ beinhalteten.

Aber damit nicht genug. Nicht dass es mit dem ersten Leaking der Demos genug war. Nein, im Januar des neuen Jahres war das komplette Album, diesmal fertig abgemischt, schon wieder im Internet geleakt. Fast zwei Monate vor dem offiziellen Release. Jedoch blieb der mediale (und juristische) Aufschrei dieses Mal aus.  Madonna instagrammte stattdessen Hash-Tags mit den bereits bekannten Song-Titeln und die Promo-Maschinerie rollte mit grossem Getöse heran. Die erste Single wurde auf Snap-Chat veröffentlicht, Auftritte wie bei den Grammys und Brit-Awards standen auf dem Programm. Der berühmte Bühnen-Unfall (sie stürzte bei den Brit Awards in der Londoner 02-Arena rückwärts von der Bühne) war aber – ausnahmsweise – nicht inszeniert. Dafür leg ich meine Hand ins Feuer.

Meine Hoffnung auf ein zweites „Ray of Light“ Album, welches dazumal (1998) ein weiterer bahnbrechender und – auch musikalisch – überzeugender und fast schon radikaler Imagewandel  von Madonna darstellte, wurde jedoch enttäuscht. Das Album hat gute Momente, jedoch klingt alles sehr überproduziert. Was in der Demo-Version noch frisch, geerdet und vielversprechend klang, wurde in der finalen Version bis auf den kleinsten Ton abgemischt und somit einem grossen Teil der Authentizität beraubt. Und zudem mag ich die Stimme von Madonna nicht mehr. Oft quietsch sie und von den bei Evita erlernten Gesangskünsten ist leider nicht mehr viel zu hören. Zugegebenermassen war Madonna nie die grossartigste Sängerin, jedoch mochte ich ihre Stimme. Sie hatte irgendwas…liebliches…reines…jetzt irgendwie nicht mehr.

Vor ein paar Wochen erschien das offizielle Musik-Video zur zweiten Single „Ghost Town“. Madonna sieht toll aus, perfektes Styling. Die Szenen erinnern ein wenig an „I am Legend“ mit Will Smith. Bisschen Apokalypse mit zerstörten Gebäuden, Rauch und so. Auch ein Hund oder Wolf streift durchs brennende Set. Alles toll, jedoch habe ich Madonna noch nie so schlecht als Schauspielerin gesehen. Es gibt ein paar grosse Momente des Fremdschämens. Einziger Höhepunkt ist das Tänzchen am Ende des Clips mit dem Schauspieler Terrence Howard.

Schaut euch das Video doch mal an:

 

Und wenn ihr schon auf Youtube seit, anbei noch das Video zum mit Abstand besten Song auf “Rebel Heart” – Inside out (auch wenn hier ebenfalls die Demo Version nochmals um ein Quäntchen mehr gerockt hat)

Aber wie es so ist, echte Enttäuschungen können nur Künstler erzeugen, die einem etwas bedeuten und möchte deshalb  – als versöhnendes Schlusswort – nicht vergessen, meinen nach wie vor ungebrochenen grossen Respekt an diese grossartige Frau auszusprechen, die es immer wieder verstanden hatte, sich permanent neu zu erfinden und die Popgeschichte über Jahrzehnte zu prägen um nicht zu sagen,  zu dominieren. Und warte deshalb weiter – ausdauernd und doch zuversichtlich –  auf den nächsten grossen  „Ray of Light“ Moment. „Rebel Heart“ war ihn sicherlich nicht.

Um Euch die Wartezeit bis dahin zu verkürzen, habe ich Euch untenstehend noch die Liste mit den grössten und besten Songs, die Madonna je veröffentlichte, aufgeführt. Und kein Widerspruch!;)

So long und bis bald mal wieder!

Guido

 

– Time stood still (Soundtrack zu “The Next Best Thing” – 2000)

– You’ll see / Véras (Something to Remember – 1995)

– Nothing really matters (Ray of Light – 1998)

– I want you (Something to Remember – 1995)

– Frozen (Ray of Light –  1998)

– Like a prayer (Like a prayer – 1989)

– Papa don’t preach (True blue – 1986)

– This Used to be my playground (Title song for “A League of Their Own” – 1992 and Something to remember – 1995)

– Paradise not for me (Music – 2000)

– Sorry (Confessions on a Dance Floor – 2005)

– Masterpiece (MDNA – 2012)

– Vogue (I’am Breathless – 1990)

– Justify my love  (The Girlie Show – Live Down Under – 1993)

– Don’t cry for me Argentina (Evita – 1996)